Hauptinhalt

Benachrichtigungstext

♦ Verbandstag 2014 in Koblenz-Güls
Am 23. November ist in Koblenz im Hotel Avantgarde der nächste Verbandstag des Schwerathletikverbandes
Rheinland, auf dem auch der Verbandsvorstand neu gewählt wird. Der
Verbandstag wird aber auch ganz im Zeichen der Trennung der beiden Sportarten Ringen
und Gewichtheben stehen (siehe unten). Es wird der letzte Verbandstag sein, auf dem die
Ringer und Gewichtheber gemeinsam vertreten sein werden. Darum müssen die Verbandsvertreter
an diesem Tag auch über Satzungsänderungen entscheiden, damit diese Trennung
auch rechtlich sauber durchgeführt wird. Die Einladung zum Verbandstag mit den Satzungsänderungen
geht den Vereinen in den nächsten Tagen zu.

♦ Gewichtheber verlassen zum Jahresende den Schwerathletikverband
Es wird eine einschneidende Veränderung für den Schwerathletikverband Rheinland sein:
Die KTH Ehrang, der letzte Gewichtheberverein im Rheinland, hat zum Jahresende seinen
Austritt aus dem Verband erklärt, um sich dem 2010 gegründeten Gewichtheberverband
Rheinland-Pfalz anzuschließen. Da damit die Gewichtheber de facto den Verband verlassen
haben, hat der Verbandsvorstand im Mai entschieden, zum Jahresende auch aus dem Bundesverband
Deutscher Gewichtheber auszutreten, um so für eine saubere Trennung der beiden
Sportarten zu sorgen.
Damit endet aber auch eine lange Tradition, waren doch Ringer und Gewichtheber seit den
Gründungsjahren im Rheinland stets miteinander verbunden, auch wenn sich Mitte des 20.
Jahrhunderts auf Bundesebene wie auch in den meisten Landesverbänden die beiden Sportarten
getrennt hatten. Zuletzt war der Schwerathletikverband Rheinland der einzige Landesfachverband,
der noch beiden Bundesverbänden angehörte und in dem beide olympische
Sportarten vertreten waren. Damit geht in Deutschland mit dem Jahreswechsel eine lange
Verbundenheit zu Ende.
Der Schwerathletikverband Rheinland wird aber weiter bestehen bleiben, ab 2015 dann aber
nur noch mit den Sportarten Ringen, Kraftdreikampf und Kraftsport. Neue Gewichthebervereine
aus dem Rheinland wird der Verband ab dann nicht mehr aufnehmen können,
diese müssen sich dann dem Gewichtheberverband Rheinland-Pfalz anschließen.

♦ Ringer aus dem Rheinland mit bester DM-Bilanz seit 1949
Für die Ringer aus dem Rheinland ist es ein historisches Ereignis: Erstmals seit Bestehen des
Verbandes konnten in diesem Jahr die Sportler gleich sechs Medaillen bei Deutschen Meisterschaften
erringen und erreichten damit das beste Ergebnis in der immerhin schon 65-
jährigen Geschichte des Schwerathletikverbandes Rheinland. Sechs Mal Edelmetall und insgesamt
13 Sportler unter den Top Ten, so lautet dabei die hervorragende Bilanz des Schwerathletikverbandes
Rheinland bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Ringen. Im
vergangenen Jahr gab es lediglich zwei Mal Edelmetall. Insgesamt sammelten die 15 DMTeilnehmer
aus dem Rheinland in diesem Jahr 76 Punkte in der Verbandswertung, 34 mehr
als 2013. Erfolgreichste Sportler waren dabei Vladislav Wagner (WKG Untere Nahe) mit dem
Meister-Titel bei den Junioren und der Bronze-Medaille bei der A-Jugend sowie Robin Ferdinand
vom ASV Boden, der es schaffte, gleich in beiden Stilarten bei den Aktiven aufs
Treppchen zu gelangen.
Bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven im freien Stil in Freiburg wurde Robin
Ferdinand (ASV Boden) Deutscher Vize-Meister. Im Finale unterlag er nach einem großen
Kampf nur knapp gegen dem Olympia-Starter und EM-Fünften Nick Matuhin. Das gute
Rheinland-Ergebnis komplettierte Vladislav Wagner (WKG Untere Nahe) bei seinem ersten
Aktiven-Start mit einem fünften Platz.
Nur eine Woche später konnte Robin Ferdinand erneut Edel-Metall bejubeln, diesmal bei
den Klassikern. Bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven im griechisch-römischen
Stil in Witten gewann der Bodener die Bronzemedaille. Im kleinen Finale besiegte er Patrick
Schwendemann vom VfK Mühlenbach und sicherte sich damit sein bereits neuntes Edelmetall
bei Deutschen Meisterschaften.

♦ Vladislav Wagner wird Fünfter bei Kadetten-EM
Die Medaille war in greifbarer Nähe, doch am Ende hat es dann doch nicht ganz gereicht:
Vladislav Wagner von der WKG Untere Nahe unterlag im kleinen Finale bei den Ringer-
Kadetten-Europameisterschaften im freien Stil in Samokov in Bulgarien gegen den Bulgaren
Mikyay Naim und kam am Ende auf den fünften Platz. Für den jungen Ringer von der Nahe
dennoch der bisher größte internationale Erfolg und ein tolles Ergebnis.

♦ Vladislav Wagner belegt bei Kadetten-WM den 14. Platz
Vladislav Wagner von der WKG Untere Nahe hat bei seinem ersten Start bei einer Kadetten-
WM den 14. Platz erreicht. Der Kreuznacher Ringer, der im freien Stil in der Gewichtsklasse
bis 54 Kilogramm in Snina in der Slowakei für den Deutschen Ringer-Bund auf die Matten
ging, unterlag in seinem ersten Kampf Bagdaulet Yermek (Kasachstan) mit 7:12 Punkten. Da
der Kasache im Viertelfinale verlor, hatte Vladislav Wagner keine Chance mehr auf die
Hoffnungsrunde und schied aus. Sein Gegner belegte am Ende den fünften Platz, Vladislav
Wagner wurde Vierzehnter bei insgesamt 24 Startern in dieser Gewichtsklasse.
Hyusein Bekir von der WKG Untere Nahe, der für Bulgarien in Snina in der Gewichtsklasse
bis 42 Kilogramm im freien Stil startete, kam bei seinem ersten großen internationalen Turnier
auf den 16. Platz. In seinem ersten Kampf unterlag er dem Russen Maksim Zamorshchikov,
dem späteren Vizeweltmeister, klar mit 0:10 Punkten. In der Hoffnungsrunde gab es
ebenfalls eine Punkt-Niederlage gegen den Japaner Daigo Hattori.

♦ Vier Ringer-Teams aus dem Rheinland in der Verbandsrunde 2014
Nur noch vier Teams aus dem Schwerathletikverband Rheinland nehmen an der Ringer-
Verbandsrunde 2014 teil, die WKG Untere Nahe hat in diesem Jahr keine zweite Mannschaft
gemeldet.
In der Regionalliga Südwest ist die WKG Untere Nahe der einzige Teilnehmer. Nach sechs
Kampftagen belegen die Ringer von der Nahe hier den sechsten Tabellenplatz.
In der Oberliga Südwest startet aus dem Rheinland die WKG Metternich/Rübenach. Der
Absteiger aus der Regionalliga liegt nach sechs Kampftagen mit einer Niederlage den zweiten
Tabellenplatz.
Mit dem AC Oberstein und dem ASV Boden sind zwei rheinländische Mannschaften in der
Verbandsliga Rheinland-Pfalz vertreten. Der AC Oberstein belegt hier nach fünf Wettkampftagen
den zweiten Tabellenplatz, der ASV Boden rangiert derzeit auf dem vierten Platz.

♦ Rheinland siegt bei Drei-Länder-Turnier in Mayen
Das Team des Schwerathletikverbandes Rheinland hat beim traditionellen Drei-Länder-
Turnier im Rahmen des Landessportfestes in Mayen den ersten Platz belegt. Die Rheinländer
siegten mit 20:14 gegen das Team aus dem Ringerverband Pfalz und mit 40:0 gegen die
Mannschaft des Schwerathletikverbandes Rheinhessen.